Auf die Plätze, fertig, raus!

ARAG Experten ?ber die sportliche R?ckkehr nach Corona und winterliches Lauftraining

Wenn der innere Schweinehund anf?ngt, sich ?ber die winterlichen Temperaturen zu beklagen, kann man ihn mit einigen ?berzeugenden Argumenten zum Schweigen bringen. Denn bei bis zu zehn Grad minus ist Sport im Freien f?r gesunde Menschen kein Problem. Sogar nach einer Corona-Erkrankung kann es – zun?chst am besten mit halber Kraft – wieder losgehen. Allerdings gibt es dabei einiges zu beachten. Was genau, verraten die ARAG Experten im Folgenden.

Sport nach Corona
Wer nach einer Corona-Infektion zu schnell und zu intensiv mit dem Training beginnt, muss mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen rechnen. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass es in jedem Fall sinnvoll ist, sich vor dem Wiedereinstieg von einem Arzt durchchecken zu lassen, um gef?hrliche Komplikationen wie z. B. Herzmuskelentz?ndungen, Herzrhythmusst?rungen oder Entz?ndungen der Blutgef??e zu vermeiden. Je nach Verlauf sollten Freizeit-Sportler mindestens sieben bis zehn Tage warten, bis sie wieder einsteigen.

Besonders geeignet f?r die R?ckkehr zum Sport nach Corona sind Sportarten, die das Herz-Kreislauf-System wenig belasten, z. B. Yoga, Pilates, leichtes Krafttraining sowie lockeres Radfahren oder Gehen.

Egal, womit man beginnt: Die ARAG Experten raten Hobby-Sportlern, in sich hineinzuhorchen und auf Symptome wie etwa M?digkeit, hohen Puls oder Luftknappheit zu achten. Sobald der K?rper ungewohnt reagiert, sollte man mit dem Sport noch etwas warten oder w?hrend des Sports regelm??ige Pausen einlegen.

R?ckkehr in f?nf Phasen
Der Wissenschaftsrat der Deutschen Gesellschaft f?r Sportmedizin und Pr?vention (DGSP) hat einige Handlungsempfehlungen f?r das Sporttreiben nach einer Covid-19 Erkrankung festgelegt und r?t zu einer R?ckkehr zum Sport in f?nf Phasen. Voraussetzungen zum „Return to Sports“: Nur wenn man sich komplett erholt f?hlt und in der Zwischenzeit nicht erneut typische Corona-Symptome aufgetreten sind, ist ?berhaupt an Sport zu denken.

Jede Phase dauert mindestens sieben Tage. In Phase eins geht es vor allem um die Vorbereitung zur R?ckkehr. ?bungen wie Atmung, Mobilisation und Dehnung sowie Gleichgewicht und Koordination stehen auf dem Plan, dazu leichtes Gehen. In der n?chsten Phase kann die Intensit?t leicht gesteigert werden – beispielsweise mit leichtem Yoga, etwas Garten- oder Hausarbeit. 15 Minuten pro Tag sollten in den ersten Tagen gen?gen. Wer sich dabei wohl f?hlt, kann die ?bungen in den letzten beiden Tagen dieser Phase auf 30 Minuten t?glich ausdehnen. Die Phase drei l?sst bereits Aktivit?ten mit moderater Intensit?t zu, z. B. Ausdauer- oder Funktionsgymnastik, bei der Gelenke, Sehnen und B?nder ohne ?berm??ige Belastung gedehnt werden. Wenn ein 30-min?tiger Spaziergang kein Problem darstellt und der Sportler sich nach einer Stunde von der sportlichen Belastung vollst?ndig erholt hat, kann Phase vier starten. Jetzt k?nnen die Aktivit?ten mit Krafttraining erg?nzt werden, wobei auf regelm??ige Pausen zwischen den ?bungen geachtet werden sollte. Wer nach den Sporteinheiten nicht st?rker erm?det ist als vor der Corona-Infektion, kann nach einer Woche in Phase f?nf zum normalen Sportpensum zur?ckkehren.

Die richtige Outdoor-Kleidung
Auch im Winter gilt: Nicht zu warm anziehen, da der K?rper beim Laufen sehr viel eigene W?rme erzeugt. Um seine Kerntemperatur von 37 Grad aufrecht zu erhalten, kann der K?rper seinen Grundumsatz um das Vierfache steigern. Daher raten die ARAG Experten zu einer m?glichst vielschichtigen Kleidung nach Zwiebelprinzip.

Da besonders viel K?rperhitze ?ber den Kopf abgegeben wird, raten die ARAG Experten zu M?tze oder Stirnband. Handschuhe helfen, die H?nde warm zu halten, die beim Joggen besonders schnell ausk?hlen. Den Abschluss bilden Schuhe mit gutem Profil, damit man auch auf winterlichen B?den nicht ausrutscht. Wer unterwegs erst merkt, dass es rutschig wird, sollte umgehend die Schrittl?nge verk?rzen, die Schrittfrequenz erh?hen und den ganzen Fu? beim Laufen aufsetzen.

Die ARAG Experten raten zudem, sich langsam warm zu laufen und dabei durch die Nase ein- und den Mund auszuatmen, damit die Luft bereits etwas vorgew?rmt in der Lunge ankommt. Wem die Luft zu kalt ist, kann ein Tuch vor Nase und Mund tragen.

Sicher durch die Dunkelheit
Da es im Winter fr?h dunkel wird, sollten L?ufer gut sichtbare Kleidung tragen, bzw. darauf achten, dass die Sportkleidung reflektierende Elemente aufweist. Da diese meist sehr klein sind, raten die ARAG Experten zu einer Warnweste. Eine Stirnlampe sorgt nicht nur f?r die bessere eigene Sicht, sondern auch daf?r, dass man besser gesehen wird. Das Handy mitzunehmen, sollte f?r Jogger in jeder Jahreszeit Pflicht sein, um gegebenenfalls Hilfe rufen zu k?nnen

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sport-und-gesundheit/

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