Querschnittzentrum Rummelsberg: 118 Kilometer für den guten Zweck

Rummelsberg. Unter dem Motto „Laufe für die, die es nicht können“ fand weltweit der Wings for Life Run statt. Die Idee hinter dem globalen Charity-Lauf: 100 Prozent aller Startgelder fließen in wichtige Forschungsprojekte zur Heilung für Querschnittlähmung. Mittendrin satt nur dabei: ein Team des Querschnittzentrums aus dem Krankenhaus Rummelsberg – inklusive Patienten im Rollstuhl.

Die Idee hinter dem Lauf ist einfach, aber zugleich genial. Weltweit fällt der Startschuss exakt zur gleichen Uhrzeit – egal, ob es Tag oder Nacht ist. Wie lange und wie weit ein Teilnehmer laufen möchte, entscheidet jeder ganz alleine. Eine fixe Distanz wie beim Marathon gibt es nicht. Stattdessen laufen alle Teilnehmer vor dem sogenannten Catcher Car – einer beweglichen Ziellinie – davon. Das 14-köpfige Team aus Rummelsberg, darunter vier Patienten, legte stolze 118 Kilometer zurück, wenn man alle bewältigten Einzelstrecken addiert.

Die Rollstuhlfahrer wurden während des Laufs von Mitarbeitern des Krankenhauses Rummelsberg geschoben, um ihnen so die Teilnahme zu ermöglichen. „Für alle Teilnehmer war es hier im Olympiapark ein unvergessliches Erlebnis, was vor allem unseren Patienten nochmal neue Motivation gibt“, so Dr. Matthias Ponfick, der ärztliche Leiter des Querschnittzentrums. Das Rummelsberger Team trat unter dem Motto „Nur wer sein Ziel kennt, findet einen Weg. Wir sind an Ihrer Seite.“ an. Übrigens: Weltweit ganz nach vorne schaffte es mit Aron Anderson ein Schwede, der mit seinem Rollstuhl stolze 89,85 Kilometer in Florida zurücklegte. Damit konnte Anderson seinen Triumph aus dem vergangenen Jahr wiederholen.

Bildunterschrift:

Ein Team aus dem Krankenhaus Rummelsberg trat unter dem Motto „Nur wer sein Ziel kennt, findet einen Weg“ zusammen mit Rollstuhl-Patienten beim globalen Wings for Life Run zugunsten der Querschnittforschung an.

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